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So reagiert die Energiebranche auf Process Mining

So reagiert die Energiebranche auf Process Mining
October 1, 2018 Shirin

Lana Labs @ VKU Stadtwerkekongress

Lana Labs ist immer öfter in der Energiebranche unterwegs – daher konnten wir uns den VKU Stadtwerkekongress in Köln nicht entgehen lassen. Dort trafen wir auf Entscheidungsträger aus der Energiewirtschaft sowie Impulsgeber aus Politik und Wissenschaft. Im Fokus der Konferenz lag die digitale Transformation und Zukunftsgestaltung der kommunalen Versorgungswirtschaft – kurz gefasst: Die Digitalisierung. So kontrovers das Thema auch diskutiert wurde, bei einem Punkt waren sich alle einig: Einiges muss sich ändern.

Lana VKU Kongress - Energie

Der Umstieg auf erneuerbare Energien, Regulierungen über Regulierungen, die ewige Suche nach Fachkräften – der Energiemarkt ist ständig im Wandel und extrem kompetitiv. Die digitale Transformation ist für viele eine große Herausforderung – für andere eine große Chance. So gewinnt Process Mining auch in der Energiebranche an Relevanz. Die automatisierte Visualisierung und Analyse von Geschäftsprozessen bewährt sich: Anwender verzeichnen Effizienzsteigerungen, Kosteneinsparungen und Qualitätsverbesserungen.

Wir haben Process Mining den Verantwortungsträgern der Energiebranche vorgestellt. Und so haben sie reagiert:

“Einige unserer Prozesse werden sich demnächst ändern. Ist der Einsatz von Process Mining jetzt sinnvoll?”

Absolut! Prozessänderungen sind die perfekte Gelegenheit, um den Prozess zu optimieren. Wie das? Ganz einfach: Mit einer Analyse vor und nach den Prozessänderungen. So identifizieren Sie heute Schwachstellen, die Sie bei künftigen Veränderungen direkt vermeiden können. Außerdem decken Sie Optimierungspotentiale auf, sodass Sie diese im neuen Prozess direkt ausschöpfen können. Nach den Änderungen können Sie dann mit Process Mining überprüfen, ob Ihre Verbesserungsmaßnahmen erfolgreich waren. Process Mining ist die optimale Methode, um Ihren Prozess langfristig zu prüfen und kontinuierlich zu verbessern.

“Wenn wir unsere Prozessdaten analysieren wollen, macht uns der Betriebsrat garantiert einen Strich durch die Rechnung.”

Nicht unbedingt! Regulär benötigen Sie bei der Analyse von personenbezogenen Daten die Zustimmung vom Betriebsrat. Oder Sie umgehen das Problem einfach: Wenn die Daten nicht relevant sind, dann beziehen Sie die Daten einfach nicht in Ihre Analyse ein. Alternativ können Sie Ihre Daten auch anonymisieren. Das wird im Zuge der Datentransformation durchgeführt. Die Anonymisierung der Daten hat keinen Einfluss auf die Qualität oder Ergebnisse der Process-Mining-Analyse. Bei Bedarf unterstützen wir unsere Kunden bei der entsprechenden Datentransformation. Liegen ansonsten keine personenbezogenen Daten vor, dann müssen Sie den Betriebsrat auch nicht zwingend mit einbeziehen.

“Wie verhilft mir die Visualisierung der Prozesse zu mehr Effizienz?”

Mit der datenbasierten Visualisierung gewinnen Sie erstmals umfangreiche Transparenz. Der Prozess wird so dargestellt, wie er in Realität umgesetzt wurde. So identifizieren Sie nicht vorgesehene Prozessverläufe, wie beispielsweise ausgelassene oder mehrfach durchgeführte Teilschritte. Gleichzeitig werden sehr zeitintensive Prozessschritte oder Liegezeiten zwischen den Schritten aufgedeckt. Anhand dieser Informationen können Sie Verbesserungsmaßnahmen ableiten, sodass Ihr Prozess standardisierter und effizienter umgesetzt werden kann. Weitere Analyseschritte, wie der Vergleich mit einem Referenzmodell oder die Ursachenanalyse, verhelfen Ihnen dazu, nicht konforme Abweichungen sowie deren Ursachen zu ermitteln.

Lana VKU Kongress - Event

“Unsere Prozesse unterliegen vielen Regulierungen. Dementsprechend können wir nicht nach Lust und Laune Veränderungen vornehmen. Wir können unsere Prozesse nur innerhalb bestimmter Rahmenbedingungen anpassen. Wie kann das gewährleistet werden?”

Genau für solche Themen ist das Conformance Checking beziehungsweise der Soll-Ist-Abgleich gedacht. Dabei wird Ihr realer Prozess mit einem Referenzmodell verglichen. Entweder können Sie dazu ein bereits vorhandenes Modell in LANA importieren oder ein Modell basierend auf dem Ist-Prozess modellieren. Das Referenzmodell stellt den optimalen Prozessablauf innerhalb vorgegebener Rahmenbedingungen dar, beispielsweise unter Berücksichtigung gesetzlicher Vorschriften. Durch den Soll-Ist-Abgleich werden anschließend alle Abweichungen vom Referenzmodell angezeigt. So können Sie schnell unerwünschte Prozessabweichungen identifizieren und prüfen, ob geplante Änderungen im Prozess regelkonform sind.

“In unseren Prozessen haben wir viele Systembrüche. Unter anderem aufgrund einiger Digitalisierungsmaßnahmen. Ist Process Mining an dieser Stelle überhaupt geeignet?”

Definitiv! Liegen Systembrüche zwischen verschiedenen IT-Systemen vor, dann kann je nach Datenlage trotzdem der gesamte Prozess analysiert werden. Dazu wird eine Datenintegration durchgeführt, in welcher die Daten verschiedener Systeme zusammengefasst und entsprechend transformiert werden. Liegen nicht digitale oder kaum dokumentierte Prozessabschnitte vor, gibt es alternative Analysemöglichkeiten: Sie können den betroffenen Prozessabschnitt bei der Analyse überspringen, die Datenlücke mit sinnvollen Werten ergänzen oder nur ausgewählte Prozessteile analysieren. Beispielsweise wenn bei einem Prozessabschnitt eine Konformitätsprüfung oder Prozessverbesserung notwendig ist.

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